Mariendistel

Die Mariendistel – Silybum marianum (vormals: Carduus marianus)

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Das beste was die Natur für eine Leberentgiftung zu bieten hat.

Die Mariendistel, ein Korbblütler und sehr alte Heilpflanze. Neben ihrer geschätzten Wirkung als Heilpflanze kann Sie ebenso im Garten als eine schöne Zierpflanze gehalten werden. Sie wächst bis zu einer Größe von 1,5 m und hat dunkelgrüne, große Blätter, mit spitzen Dornen am Rand. Heute wird für den heil-medizinischen Bedarf ausschließlich der Samen der eiförmigen Früchte verwendet, der um die 7 Millimeter lang, graubraun bis glänzend schwarz marmoriert ist. Ab August sind die Samen reif und können geerntet werden.

Vorkommen: Mittelmeerraum, Nord- und Südamerika, Iran, Südrussland, wird auch in anderen Ländern angebaut.

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Erntezeit der Früchte: August bis September

GESCHICHTE:

Von Dioskurides (griechischer Arzt 40-90 n.Chr ) wurde die Mariendistel bereits in seinem Werk „Madeira medica“ als Heilpflanze erwähnt. Auch im Mittelalter in Deutschland wurde die Mariendistel in Klostergärten angebaut. Auf den Arzt Johann Gottfried Rademacher (1772-1850) geht die heutige Anwendung der Mariendistel in der Behandlung von Lebererkrankungen zurück. Über einen langen Zeitraum war sie in Vergessenheit geraten, aber durch ausführliche analytische und klinische Studien wurde die Wirkung in der Zwischenzeit wissenschaftlich sehr gut bestätigt.

Die Mariendistel – eine kraftvolle Heilpflanze

Ihre Fähigkeit die Leberzellen abzuschirmen wird auch von Schulmedizinern geschätzt und deshalb eingesetzt, um starken Vergiftungen entgegenzuwirken. Zellgifte können somit die Leber nicht mehr erreichen und nahezu unschädlich gemacht werden. Indem Sie auch als Radikalfänger wirkt unterstützt sie die Galle.

Inhaltsstoffe der Mariendistel-Früchte:

  • Silymarin (Einzelsubstanzen: Silibinin, Silydianin und Silychristin)
  • Flavonoide
  • Öl (20-30%)
  • Eiweiß (25-30%)